Contracts For Difference (CFD’s) gehören zu den beliebtesten Finanzinstrumenten die Online gehandelt werden. Billionen von Dollar werden jeden Tag gehandelt. Jedoch beinhaltet CFD Trading auch ein hohes Risiko. Jeder Trader der bereits einmal diese Finanzinstrumente gekauft oder verkauft hat wird zustimmen, dass selbst der kleinste Fehler einen riesigen Teil Ihres Investments auslöschen kann. Auf der anderen Seite kann ein gewonnener Trade das eingesetzte Kapital vervielfachen.

Neben dem Anreiz viel Geld zu verdienen, wenden sich Trader den CFD’s zu weil sie in Geld statt anderen Sicherheiten oder physikalischen Waren gehandelt werden.

Vertrag für Unterschied

Was ist ein Contract For Difference?

Ein CFD ist im Prinzip ein Vertrag zwischen einem Käufer und einem Verkäufer. Der Vertrag vereinbart, dass der Verkäufer dem Käufer den Differenzbetrag zwischen dem aktuellen Wert eines darunter liegenden Finanzinstruments und dem Wert zur Vertragszeit (Ablaufdatum des Vertrags) zahlt. Jedoch, falls die Differenz negativ ist, ist es der Käufer der die Differenz zahlt.

Der Käufer spekuliert im Prinzip darauf, dass der Wert des darunter liegenden Finanzinstruments entweder steigen oder fallen wird. Die Differenz wird mit Geld ausgeglichen. Daher besitzt der Käufer das Finanzinstrument im Prinzip nicht, sondern hält nur den CFD bis zum Ablauf des Vertrags.

Finanzinstrumente die durch CFD’s gehandelt werden sind unter anderem Edelmetalle, Rohöl und Eigenkapitalderivate.

Es ist keine Frage, dass mit CFD’s Geld verdient werden kann. Unglücklicherweise befindet sich ein großer Teil der Trader auf der Verliererseite (die Differenz ist negativ). Das liegt meist an vermeidbaren Fehlern, von denen wir fünf hier unten erklären.

Die Top 5 Tradingfehler, welche Sie vermeiden sollten

1. Mehr als notwendig bei einem einzelnen Trade setzen

Sie haben Ihre Hausaufgaben für ein bestimmtes Finanzinstrument gemacht und sind sich sicher was die Preisrichtung angeht. Um Ihren Gewinn zu maximieren, entscheiden Sie sich 50% Ihres Kontostandes darauf zu setzen. Der Preis bewegt sich in die von Ihnen spekulierte Richtung. Dann dreht er auf einmal um. Glücklicherweise haben Sie ein Stop-Loss gesetzt doch ein großer Teil Ihres investierten Geldes ist jetzt weg.

Das ist ein Szenario, welches selbst die erfahrensten Trader schon erlebt haben.

Der CFD Markt ist sehr volatil. Preisbewegungen die sich plötzlich umdrehen passieren sehr oft. Es gibt also keine 100% Sicherheit, dass ein bestimmter Trade bei einem bestimmten Preispunkt ankommt.

Um diesen Fehler zu vermeiden, folgen Sie einer einfachen Regel. Setzen Sie nie mehr als 2% des Kontostandes auf einen einzigen Trade. Zusätzlich sollten Sie beachten, dass der Hebel zwar dafür gedacht ist die Gewinne eines Trades zu maximieren, doch Sie sollten ihn sparsam einsetzen.

2. Blind einsteigen

Einfach auf Preisrichtungen zu spekulieren ohne zu verstehen, warum der Preis rauf oder runter gehen sollte, resultiert immer in einem Verlust. Die volatile Natur der CFD Märkte wird von darunter liegenden Faktoren bestimmt, welche von Politik bis hin zum Wetter reichen. Sie sollten immer genug Informationen über die Faktoren besitzen, welche den Preis eines Finanzinstruments beeinflussen, bevor Sie Ihr Geld investieren.

Viele Broker machen es einfach die notwendigen Informationen zu erhalten. Sie stellen einfach abrufbare Charts, Indikatoren und andere Werkzeuge für die technische Analyse zur Verfügung, damit Sie mehr Wissen erhalten können. Falls Sie in ein bestimmtes Instrument investieren wollen, sollten Sie sich Zeit nehmen um die Faktoren zu verstehen welche den Preis beeinflussen, auch wenn das ein paar Stunden Zeit in Anspruch nimmt. Dieses Wissen wird Ihnen Geld sparen.

3. Das Risiko eines Trades nicht kennen
vermeiden CFD Trading Fehler

Das ist einer der häufigsten und eigentlich vermeidbarsten Fehler. Trader platzieren einfach einen Trade bei dem das Gewinnpotenzial niedriger als der eventuelle Verlust ist. Ein paar solcher Trades und Ihr Konto kann schon leergefegt sein.

Bevor Sie einen Trade platzieren, sollten Sie den möglichen Gewinn gegenüber dem möglichen Verlust setzen. Falls der Verlust höher ist, sollten Sie den Trade lieber nicht machen statt den Hebel zu erhöhen oder die Investition zu vergrößern.

Ihr Risiko zu managen beinhaltet auch nur ein paar Instrumente zu finden, welche Sie handeln. Die meisten Broker bieten dutzende Instrumente für Trader an. Das heißt nicht, dass Sie ein Investment in jedes davon tätigen müssen. Es ist umsichtiger, zwei bis fünf verschiedene Instrumente zu wählen um Ihr Portfolio aufzubauen. Das gibt Ihnen die Möglichkeit so viel über die Instrumente zu lernen wie nur möglich und sich dann in einer Position wiederzufinden, Trades zu machen deren Wahrscheinlichkeit zu Ihren Gunsten steht.

4. Keine Planung oder Befolgung des Plans

Jeder erfolgreiche Trader steigt mit einem Plan in einen Trade ein. Die Planung beinhaltet die Beantwortung mehrerer Fragen wie beispielsweise:

  • Welches Finanzinstrument wirst du handeln?
  • Von den aktuellen Bedingungen ausgehend, machst du einen long, short oder gar keinen Trade?
  • Was ist das Maximum und was das Minimum, welches du bereit bist zu investieren?
  • Wie lange wirst du die Position halten?
  • Welche Strategie verfolgst du mit dem Trade?
  • Wirst du den Gewinn reinvestieren oder ihn behalten?

Das sind nur ein paar der Fragen, die Sie beantworten müssen bevor Sie in einen Trade einsteigen. Doch bevor Sie sich diese Fragen überhaupt stellen können, brauchen Sie genug Informationen über das Instrument und die Trading Plattform.

Ihrem Plan nicht zu folgen ist ein verwandter Fehler. So entscheiden Sie beispielsweise an einem verlierenden Trade festzuhalten, in der Hoffnung, dass sich der Trend noch einmal dreht. Falls es in die gleiche Richtung weitergeht werden Ihre Verluste immer größer. Falls Ihr Plan nicht funktioniert ist es am besten den Trade zu stoppen und zurück ans Zeichenbrett zu gehen. Von erfahrenen Tradern zu lernen ist eine weitere Möglichkeit um herauszufinden ob Ihre Pläne tatsächlich funktionieren können.

 

cfds ohne nachschusspflicht

5. Stop Order nicht benutzen

Stops gehören zu den wichtigsten Risikomanagement Werkzeugen die jeder CFD Trader nutzen sollte. Sie sind nützlich, wenn Sie bei einem Trade Gewinne sichern oder Verluste begrenzen möchten. Es ist zu empfehlen, bei jedem Trade den Sie machen einen Stop Order zu platzieren. So können Sie Verluste minimieren und Gewinne eines erfolgreichen Trades sichern, falls desse Preisrichtung sich plötzlich ändert.

Eine weitere Strategie um Stop Order zu nutzen ist, sie zu verteilen. Viele Trader setzen ihre Stop Order zu nah an den Startpreis, sodass sie letztendlich keine Gewinne einfahren sobald der Stop ins Spiel kommt. Das heißt natürlich nicht, dass Sie Ihre Stops zu weit auseinander setzen sollten. Falls Sie gut geplant haben, Risikomanagement angewendet und einen Future gewählt haben, dessen Gewinnwahrscheinlichkeit hoch ist, können Sie Ihre Stop Order selbstsicher am richtigen Punkt setzen.

CFD Trading ist eine risikoreiche Unternehmung. Viele Möchtegern Trader hören auf in CFD’s zu investieren, nachdem sie dabei zusahen wie ihr Konto aufgrund vermeidbarer Fehler ausgelöscht wurde. Es gibt noch viele weitere Fehler die wir hier nicht erwähnt haben. Doch sofern Sie nur die oben erwähnten vermeiden, sollten Sie größere Verluste vermeiden können, währen Sie gleichzeitig Ihr Trading Konto anwachsen lassen.

Falls Sie bisher noch keine Erfahrungen im CDF Trading gesammelt haben, können wir Ihnen 24Option empfehlen. Deren Ausbildungszentrum ist einfach großartig und absolut einzigartig!